Geschichte

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Geschichte 2017-11-22T16:23:22+00:00

Juni 2009

Investionen trotz Wirtschaftskrise

In Zeiten der Wirtschaftskrise im Jahre 2009 setzt die Ostheimer Streck-Bräu mit der Investition von rund 350 000 Euro in eine hochmoderne Flaschenspülmaschine ein Zeichen. Die Brauerei investiert damit trotz schwieriger Zeiten in Qualität, Umweltschutz und in die Sicherung der Arbeitsplätze, wie Brauereiinhaber Axel Kochinki bei der kleinen Feierstunde anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Anlage am 30. Juli 2009 betonte.

Die neue Maschine wurde von der Getränketechnik & Maschinenbau GmbH aus Gera gebaut und in die vorhandene Abfüllanlage der Brauerei integriert. Wie Kochinki ausführte, legt die Streck-Bräu als Mitglied im Umweltpakt Bayern auf den Umweltschutz besonderen Wert. So verspricht die neue Maschine eine Einsparung von Wärmeenergie um rund 75 Prozent, Stromeinsparungen von rund 70 Prozent und eine Reduzierung des Frischwasserverbrauchs von etwa 75 Prozent, was eine Abwassermengenreduzierung im gleichen Umfang bewirkt. Zudem wird der Verbrauch von Reinigungsmitteln im Vergleich zur bisherigen Maschine um die Hälfte geringer ausfallen.

Oktober 2006

Große Umbaumaßnahmen in der Brauerei

Nach einer mehr als zweijährigen Planungs- und Bauphase wurde ein Großteil der Ostheimer Streck-Bräu modernisiert. Im Juni 2006 feierte man die offizielle Einweihung des neuen Gärkellers.

Bei den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen wurde von der Fa. RGT aus Bad Neustadt der gesamte Betrieb auf Gas umgestellt. Den Würzeweg vom Sudhaus bis in den Gärkeller hat die Fa. Dr. Anton Sudhausautomationen vollständig automatisiert. Eingeschlossen hierin waren die Anschaffung einer neuen Industrierechnereinheit, eines neuen Heißwassererzeugers und eines Plattenkühlers. Die Fa. Schübl baute eine neue Kälteanlage ein, die Brauerei erzeugt ihren gesamten Kältebedarf nun ohne den Einsatz des umweltschädlichen Ammoniakgases.

Kernstück der Investition ist der neue Gärkeller, der von Tankbau Gresser aus Regensburg und der Fa. Roth aus Wiesenborn geplant und gebaut wurde. Bei der Anlage wurde besonderer Wert auf die Beibehaltung bewährter Brautradition und die Nutzungsmöglichkeit modernster Brautechnologie gelegt, was auch Stefan Stang, Geschäftsführer des Verbandes der Privaten Brauereien Bayerns, besonders honorierte. So wird bei der Ostheimer Familienbrauerei auch weiterhin das Bier bei einem offenen Gärverfahren vergoren. Zusätzlich wurde ein neuer Reinigungs- und Desinfektionsmittelraum eingerichtet, welcher den heutigen hygienischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht wird.

 

n.

Mai 2001

Streck als Ausbildungsunternehmen

Im letzten Jahrhundert sind ca. 200 Lehrlinge auf das Berufsleben vorbereitet worden. Unter anderem wurden in den Jahren 2009/2010 übernommenen Brauergesellen Julian Speth und Fabian Scheller im eigenen Betrieb ausgebildet. Ergebnis dieser Ausbildung sind seit über 20 Jahren die erfolgreiche Teilnahme an den neutralen Qualitätsprüfungen der CMA und der DLG mit höchsten Auszeichnungen für die Biere der Brauerei.

Dezember 1999

Übergabe Streckbräu an Axel Kochinki

Mit der Übergabe der Streck-Bräu zum Jahreswechsel 1999/2000 an seinen Sohn Axel Kochinki (10.Generation) hat Dr. Rainer Kochinki das neue Jahrhundert für die Brauerei eingeläutet.

Die stetige Nachfrage nach einem …fröhlichen Schluck aus Ostheim konnte befriedigt werden durch fortwährende Investitionen in moderne brautechnische Anlagen. Hierbei war und ist die Qualität der Streck-Biere oberstes Gebot. Diese Qualität stellen, neben den hochwertigen Rohstoffen aus der Region, die qualifizierten Mitarbeiter sicher. Die Streck-Bräu erreicht dies durch eine ständige, gute Fachausbildung junger Menschen.

August 1936

Umzug Altes Brauhaus

Trotzdem wurde der Umzug vom „Alten Brauhaus“ in der Marktstrasse in das neue Streck´sche Brauhaus am Lindenkeller geplant und 1936 vollzogen. Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 30er Jahren und dem frühen Tod von Hugo Streck mussten Anna Streck und ihre Tochter Else Kochinki, geb. Streck, den zweiten Weltkrieg und den Verlust von 80 % des Absatzes durch die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland verkraften. Braumeister Karl Jünger war in dieser Zeit die große Stütze des Familienunternehmens.

Februar 1884

Erste Dampfmaschine

Schon 1884 wurde die erste Dampfmaschine angeschafft. Bald belieferte die Brauerei neben den Gasthäusern der näheren Umgebung auch schon weiter entfernt wohnende Kunden. Die Belieferung erfolgte mit Pferdefuhrwerken. Teilweise waren die Gespanne mehrere Tage unterwegs. Gekühlt wurde das Bier in dieser Zeit mit natürlichem Eis. Die folgenden drei Generationen spürten das Auf und Ab der deutschen Geschichte sehr. Hugo Streck hatte die schwere Zeit des ersten Weltkrieges und der Inflation zu überstehen.